Gleich zu Beginn: Ich halte nichts davon, mich darüber zu informieren, wessen Haufen wann wie groß und schwer war, nach dem er sich Erleichterung auf dem Stillen Örtchen verschafft hat.
Das war hoffentlich nur die Ausgeburt meine grenzenlosen Fantasie, denn wer veröffentlicht schon freiwillig Details seiner Klositzung in aller Öffentlichkeit? Puh, das wäre echt dumm und ekelhaft. Aber ich bin mir sicher, einer hats schon mal getwittert *lach*
Aber ich tippe darauf, das die breite Masse genau diese Themen von Twitterern erwartet und/oder hat. Zugegeben, die Möglichkeit, kostenlose RSS-SMS im Internet via Rechner und mobilen Endgeräten zu verschicken, ist für jüngere PC (okay auch Mac)-Besitzer verlockend.
Ich trete jetzt mal einen Schritt zurück und schaue mir Twitter aus einiger Entfernung und möglichst neutral an, um Features und ggf. Schwachstellen und dieser Technik zu beleuchten. Und Du bist eingeladen! Scheinbar ist es ja ansteckend, denn wer sich das Wachstum von Twitter auschaut, sollte beeindruckt sein. 1000% Wachstum würden sich viele Web-Applikationen wünschen - da hinkt sogar Facebook hinterher…
Komfort bemerkt man nicht. Er ist einfach da oder eben nicht. Wenn man Ihn nicht mehr hat, vermisst man ihn schmerzlich - Wikipedia definiert Komfort unter anderem damit, das bestimmte Geräte oder Funktionen die Arbeit vereinfachen…
Alles nix neues? Genau - obwohl jeder weiß, was Komfort ist, werden viel zu wenig Websites komfortabel gestaltet oder mit schlanken, schnellen und vor allem komfortabelen Funktionen ausgestattet. Schnell werden feine Funktionen als Luxus deklariert und ins dunkle Entwickler-Kämmerlein eingesperrt: Die Usability leidet.
Eine Möglichkeit, seinen Benutzern die Usability zu erleichten, kann bedeuten, Events aus einem Terminkalender downloadbar zu machen. So ziemlich jedes aktive Unternehmen, das sich zeitgemäß im Internet präsentiert, stellt seinen Benutzern eine Terminliste bereit.
;) Okay, kleines Wortspiel. Nils verzeiht mir hoffentlich, dass ich seinen Blog-Namen missbrauche. Aber eigentlich bin ich ganz im Sinn der Sache unterwegs. Gerade wurde mir ein Bug reported, von dem ich dachte “Sowas gibts doch gar nicht!”. Oh doch, gibt es.
Es handelt sich um die PHP-Funktion “ucwords“: Die soll (eigentlich) in einzelnen Worten in einem String den Anfangsbuchstaben in Grossbuchstaben und alle restlichen Buchstaben in Kleinbuchstaben umwandeln. Funktioniert prima, so lange es sich um einen String in Kleinbuchstaben handelt. Wer einen String mit Grossbuchstaben übergibt, wird enttäuscht: Nix passiert.
Heute möchte ich mal den Artikel von Frank zum Thema “Short Feeds” zum Anlass nehmen und ein bisschen über Contentklau und Ideendiebstahl philosophieren. Vor einiger Zeit hat sich Nils auch mit dem Thema auseinander gesetzt und jetzt gibt der PHP Blogger eben seinen Senf dazu ;)
Was ist eigentlich das Problem? Mit einem RSS Feed liefert man hypothetischen Contentdieben den Inhalt frei Haus und gleich ordentlich formatiert. Die beste Grundlage, um Fremdcontent in sein eigenes System zu beamen und als sein eigen auszugeben.
Bloß: Wer macht denn sowas? Naja, es gibt
Meta-Blogs, die den Inhalt (meist mehrerer) anderer Blogs listen
Contentfarmen, die Inhalte zu einem bestimmten Content sammeln
und legitime Offline-Reader, die den Inhalt zwischenspeichern
Duplicate Content
Meta-Blogs und Contentfarmen haben einen kleinen, aber negativen Nebeneffekt: Google wertet Duplicate Content als böse (siehe auch Google Webmaster Central Blog, engl.) und stuft unter Umständen den Pagerank runter. Das Verfahren in den beschriebenen Fällen ist umstritten und nicht eindeutig geklärt - Tatsache ist jedoch, das eine hoch eingestufte Seite automatisch wie ein Magnet wirkt und schnell einer (etwas) schlechter eingestuften Seite den ohnehin kleinen Pagerank weiter verschmälert.
Zur Zeit beschäftigt mich ja das Rootserver-Setup. Da nutze ich natürlich die Gelegenheit und poste ein paar Server-Essentials. Mit PHP hat das ganze natürlich nur am Rande zu tun, aber ein sauber aufgesetzter Webserver, auf dem aktuelle Sicherheitspackages installiert sind, ist die halbe Miete für eine ordentlich laufende PHP-Applikation.
Für so ziemlich alle Betriebssysteme (gerade die mit Enduser-GUI) gibt es zahlreiche Tools, die den Benutzer oder Admin erinnern, das neue Update-Pakete bereitstehen. Denn das ist tatsächlich die größte Schwachstelle, wenn es um Patches geht: Der Admin, der daran denken muss, sie auch einzuspielen.
Das A und O beim Package einspielen ist die Geschwindigkeit. Lange Wartezeiten sind ein K.O. Kriterium, denn Sicherheitslücken werden oft in kürzester Zeit von Script-Kiddies oder anderen Bösewichten und Halunken (Cool das wollte ich schon immer mal schreiben ;) ausgenutzt. Schnell reagieren ist also alles. Nichts ist ärgerlicher als ein infiltrierter Server auf Grund einer Sicherheitslücke, die schon längst gepatcht sein könnte.
Böse Buben und Hacker gibts leider überall. Da darf man schon mal ein bisschen paranoid sein. Als Angehöriger der deutschen Sprache erst recht - schliesslich sind wir als Schwarzmaler und Pessimisten bekannt. Naja. Noch schlimmer sollen in dieser traditionellen Hinsicht die Schweizer sein, aber so wirklich verifizieren kann ich das nicht. Hat man halt mal irgendwo gehört.
Wo Iren, Spanier und Franzosen Sonnenkinder und Optimisten sind, dürfen sich Deutsche, Österreicher und Schweizer in Missmut üben - aber ich will diesen Kampf der Nationalitäten nicht weiter entfachen. Schließlich gehts hier ja nur um eine Einleitung zum Thema. Irgendwie muss ich ja zur Sache kommen. Jetzt leider etwas verkrampfter als sonst.
So. Kurze Rede, gar kein Sinn: Ich musste diese Woche mal wieder einen Rootserver aufsetzen und nichts ist schöner, als from the scratch quasi auf der grünen Wiese oder mit einem nackten Arsch anzufangen. Puh. Irgendwie schreib ich heute nur Blödsinn. Naja, mal weiter im Text.
So schnell können Wünsche in Erfüllung gehen Julius ;) Das mit dem Artikelwunsch ist eine prima Sache für Autoren. Ich gebe zu, in letzter Zeit bin ich wenig fantasievoll, was Artikelthemen angeht. Dann schreibt man halt über ein Thema, das einen selbst gerade beschäftigt und natürlich nutze ich meinen Blog auch dazu, Lösungswege für mich (und die Öffentlichkeit) festzuhalten.
Performance als Thema ist immer so eine Geschichte. Bei den meisten kleinen Projekten eher präventiv zu sehen, ist es bei Business-Projekten mit hohen Zugriffszahlen und/oder gigantischen Datenbankgrößen ein nicht unwesentlicher Aspekt bei der Webentwicklung.
Aber aus Spiel und Spass kann schnell ein großes Projekt werden, weil es das mehr oder minder breite Publikum begeistert und die Zugriffszahlen in die Höhe schießen lassen und die Entwicklung mit dem Tuning nicht mehr nachkommt. In diesem Fall (und allen anderen) rechnet sich dann eben eine sorgfältige leicht paranoide Planung der Entwicklung nach dem Motto, was wäre wenn…
Hehe. Mal wieder ein Off-Topic-Thema. Ich weiss nicht, ob es meine treuen Leser bemerkt haben (sehr wahrscheinlich, haben sie es): seit über einem Monat keinen neuen Beitrag mehr. Schluchts. Was ist denn nur dem PHP Blogger los. Ne kleine Lücke gab es immer ja mal, aber soooooo lange keinen Artikel mehr?
Nein, ihr habt ja Recht. So behandelt man seine Leser einfach nicht. Und davon gibt es mehr denn je. Mit den zahlreichen Rückfragen direkt per Mail und in den Kommentaren haltet ihr mich ganz schön auf Trab. Teilweise komme ich mit dem Beantworten gar nicht hinter her.
Insgesamt war der Januar (von Zugriffszahlen her gesehen) der beste Monat überhaupt, seit dem Launch vor 2 Jahren. Auch die imensen Rückfragen und Downloads beweisen es: Dieser PHP Blog ist immer noch unheimlich beliebt. Das freut mich wirklich sehr!
Leider kam es in der Vergangenheit zu nicht unerheblichen Ausfallzeiten: Entweder war der Blog gar nicht erreichbar, oder es hat Datenbankfehler gehagelt. Woran lags? Die krassen Zugriffszahlen auf diesen Blog sind schlichtweg explodiert. Und das belastet natürlich die CPU, dem RAM - insgesamt ist deshalb die Performance tierisch eingebrochen.
Einzige Abhilfe: Ein wesentlich leistungsstärkerer Rootserver, der noch Luft nach oben hat. Leider ist damit der Betrieb dieses Blogs auch in den monatlichen Betriebskosten erheblich in die Höhe geschossen. Da sieht man mal wieder: wirklich gute Informationen kosten einfach Geld…
Insgesamt belaufen sich die Betriebskosten dieses Blogs auf 100 Euro pro Monat. Durch Werbung ist dieser Betrag nur zu ca. 75% finanziert - Wenn der eine oder anderer meiner Leser mich gerne unterstützen möchte, habe ich einen Paypal-Spenden-Link in der Sidebar eingerichtet: Bei Klick hat man die Möglichkeit, einen Euro zu spenden. Wer gerne mehr spenden möchte, kann Paypal-Zahlungen auch direkt an timboettiger@gmail.com senden. Sponsoren, die regelmäßig spenden, werden auf Wunsch natürlich mit Banner und Link kenntlich gemacht. Ich würde mich freuen.
Uiuiui betteln fällt echt schwer…
Wie gehts mit dem PHP Blogger in der nächsten Zeit weiter?
Damit ihr wisst, wofür ihr die Kohle locker macht, hier noch einige Ausblicke für die Zukunft:
Ich arbeite seit einiger Zeit an einem Relaunch des PHP Bloggers. Alles soll aufgeräumter und einfacher werden. Natürlich auch schicker. Das Beitragsniveau wird durch Gastbeiträge bekannter Namen der PHP Welt steigen.
Zusätzlich ist ein Gemeinschaftsprojekt mit anderen deutschen Blogs zum Thema PHP in Arbeit. So soll u.a. ein Gesamt-RSS-Feed von verschiedenen qualitativ hochwertigen Blogs generiert werden, das Euch Informationen zu PHP einfacher und schneller zugänglich macht.
Ich hoffe, das waren ein paar Goodies, für die es sich lohnt, weiter diesen Blog zu unterstützen:
als Leser
als Spender
als Anwender meiner Tipps und Tricks
Also vielen, vielen Dank nochmal an alle meine Leser und Besucher: Es war ein super Jahr 2008 und wie es aussieht, wird 2009 nochmal alles toppen.
Einen kleinen PHP-Fremdgänger hab’ ich noch kurz vor dem Jahresende für Euch. Es geht mal wieder um die Shell von Mac OS X.
Ich hatte das Problem, das ich zwei Druckjobs hatte, die irgendwie hängen geblieben sind. Löschbar waren Sie über den Druckerdialog auch nicht - auch wenn der Drucker angehalten oder ausgeschaltet war, hat das OS X Frontend gestreikt. Hier hilft uns mal wieder die Unix Kompatibilität weiter: Bei dem aktuellen Mac OS ist CUPS im Einsatz.
CUPS - das Common Unix Printing System - ist ein freies Drucksystem, an dem sich Apple gleich mal die Rechte gesichert hat. Wie dem auch sei, den Drucker-Spool des betreffenden Servers (oder Macs, je nach dem wie man’s sieht) kann man auch schick über die Komandozeile steuern und abfragen:
macbook:~ meinuser$ lpstat
Drucker_Name-1234 meinuser 123 Mi 12 Nov 15:08:56 2008
Drucker_Name-1235 meinuser 123 Mi 12 Nov 16:38:10 2008
Mit lpstat bekommt man eine prima Übersicht, über noch nicht abgeschlossene Aufträge. Drucker_Namer-1234 ist die Druck-ID, die brauchen wir gleich:
macbook:~ meinuser$ lprm
lprm ohne Parameter löscht direkt und ohne Rückfrage den letzten Druck-Job. bleibt also:
macbook:~ meinuser$ lpstat
Drucker_Name-1234 meinuser 123 Mi 12 Nov 15:08:56 2008
Und den kriegen wir mit dem folgenden Befehl gezielt gelöscht:
macbook:~ meinuser$ lprm Drucker_Name-1234
Die OS X View aktualisiert sich automatisch. Und schon ist man ein paar Druckerleichen mehr los…
Jaja, es weihnachtet sehr. Und deshalb beglücke ich Euch auch kurz vor Weihnachten noch mit etwas schönem Nerd-Schwachsinn ;) Ihr dachtet wohl schon, ihr kommt drum rum? *lach*
Was ist schöner als Handarbeit!? Ein bisschen stricken, ein bisschen häkeln (Oh weh, ich befürchte, dieser Artikel wird wieder ein paar sehr merkwürdige Suchanfragen in die Statistik zaubern), ein bisschen sticken und ein klitzekleines bisschen konsolencoden. Die ohnehin einzig wahre Handarbeit.
Ich selbst habe inzwischen eine nahezu überirdische Beziehung zu meinem Rootserver aufgebaut und deshalb schon länger meine Login-Welcome-Message customized.
Anfang des Jahres bin ich auf meinen inzwischen sehr geliebten Mac umgezogen. Ok, kein Wort über die Vorteile und warum Windows vielleicht scheisse ist. Versprochen. Auf jeden Fall ist Mac OS X seit Leopard ja bekanntermaßen ein Betriebssystem, das die ehrenwerte Bezeichnung “Unix” tragen darf.
Eine der Dinge, die ich an OS X schätze, ist die Integration einer echten Shell. Meinen Terminal habe ich jeden Tag auf und da dachte ich, ein wenig Nerd-Schmuck wäre nicht schlecht.