PHP Blogger

Startseite Schreib mir ne Mail! RSS Abo Webnews

Webseiten pflegen mit Sefrengo - Teil 1

Sefrengo LogoEs klingt wie eine exotische Kaffeemischung, aber es ist ein CMS: Sefrengo. Die Webseite ist offiziell am 30.06.2006 gestartet - wenn man dem Changelog glaubt, ist das CMS allerdings schon länger in der Entwicklung: Das Changelog beschreibt den 19.03.2005 mit dem ersten Eintrag. Und wenn man einen Blick in die Sourcen wirft, kann man vom 02.03.2004 ausgehen.

Das bisschen Detektivarbeit sei mir verziehen ;-) Ich möchte aber jetzt einmal festhalten, was ich auf den ersten Blick sehe:

  • Eine saubere und übersichtliche Oberfläche
  • Ein Setup (unbedingt erwähnenswert)
  • Aufgeräumter, durchstrukturierter OOP Code
  • Nach Entwicklungsstand getrennte SQL Sourcen

Als CMS Fanatiker und Enwickler bin ich ständig auf der Suche nach neuen, guten Ideen - was bleibt da anderes übrig, als sich das CMS zu downloaden und mal auf dem heimischen Webserver auszuprobieren? Und da kommt schon der erste kleine Wehmutstropfen (keine Angst, nix schlimmes ;-): Man muss sich für den Download im Forum registrieren. Macht nix, wäre nicht der erste und letzte Benutzernamen, den ich vergesse…

Das Paket kommt als Zip daher (verrät, das die Entwickler Windows verwenden, ein Linux-Freak hätte mit Sicherheit ein gezipptes Tar-Archiv verwendet) - aber auch das wertungsfrei. Der Upload gestaltet sich einfach, es sind nur einfache Sourcen die wenig Speicher in Anspruch nehmen und dementsprechend wenig Platz und Uploaddauer verbraten.

Nächster Schritt: Das Setup. Es befindet sich im Unterordner “setup”, und schon gehts los: Eine freundlich aufgemachte Maske empfängt mich in deutscher Sprache. Sehr lobenswert, das es auch mal ein echtes deutsches CMS gibt. In einigen wenigen Schritten geleitet das Setup durch die Installationsroutine - gelungen ist: die wichtigsten Anforderungen (Extensions, Ordnerschreibrechte usw.) werden geprüft und das Ergebnis übersichtlich dargestellt. Wer die MySQL Server Zugangsdaten preisgibt, bekommt auch die Datenbank-Sourcen automatisch importiert. Als kleinkarierter PHP Kacker hab ich natürlich gleich was zu bemängeln: Die Datenbank muss bereits existieren - das Setup legt die Datenbank nicht automatisch an. Aber auch das ist kein Problem - schnell den MySQL Client angeworfen, ein CREATE TABLE geschmissen - und weiter gehts.

Nachdem das Admin-Passwort gewählt ist und der Installer fertig mit seiner Arbeit ist, wird man noch darauf hingewiesen, dass man die Konfigdatei downloaden und in einen bestimmten Ordner einspielen muss (was problemlos klappt). Dann gibts eine Zusammenfassung (sehr übersichtlich) und einen Hinweis, das man das Setupverzeichnis vom Server löschen sollte.

Ein kurzer Versuch bestätigt die Vermutung, die ich gehegt habe: Das Setup verweigert nach der Installation nicht die Arbeit. Das ist nun sehr unschön. Erwartet hätte ich, das das Setup prüft ob es z.B. eine Konfigdatei gibt und wenn ja die Arbeit verweigert. Aber das CMS ist noch jung und ich will nicht so überkritisch sein…

Der Login ins Backend klappt problemlos mit dem ausgesuchten Admin-Passwort und die Administration begrüßt mich mit der Aufgeräumtheit aus den Screenshots. Natürlich ist hier überall gähnende Leere - wie eben ein jungfreuliches CMS ausschaut.

Damit ich den Artikel nicht sprenge, habe ich beschlossen hieraus gleich mal eine Serie zu machen. In den einzelnen Artikeln werde ich ein Wort zu den Sourcen und der OOP Struktur des CMS verlieren, und beschreiben, wie sich der Bau einer einfachen Seite gestaltet.

  • MisterWong
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Digg
  • Slashdot
  • YahooMyWeb
  • Furl
  • Ma.gnolia
  • Spurl
  • Netscape
  • StumbleUpon
  • MyShare
  • blogmarks

Nils Hitze meint dazu:

4. April 2007 um 14:35

Danke für den übersichtlichen Einblick, da spar ich mir gleich wieder eine Stunde Arbeit für’s selber testen. Bitte mehr.

timi meint dazu:

4. April 2007 um 14:43

Hey Nils, ich schau mir regelm

Nils Hitze meint dazu:

5. April 2007 um 11:48

Na hoffe ich doch :)

RSS für Kommentare zu diesem Artikel · TrackBack URI

Schreib Deine Meinung