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Alles was ein guter Programmierer wissen muss, lernt er im Kindergarten

Diesen besonderen Leckerbissen, den ich bei the.codist (Andrew Wulf) gefunden habe, möchte ich Dir nicht vorenthalten.

Gescheit zu programmieren ist zwar wirklich eine Herausforderung und sogar nach vielen Jahren lernt man immer noch, wie man dem Ganzen den Sahneklecks aufsetzen kann, aber im Prinzip lernt man das wichtigste schon im Kindergarten ;-) Ich hab das ganze mal frei für Dich übersetzt…

Teile alles

Nimm wo immer es möglich ist (und natürlich in Dein Konzept passt) Open Source Libs. Das Wissen einer kompletten Community schlägt auf jeden Fall das Wissen eines kleinen Teams oder das von ein paar Firmen.

Sei fair

Gib Technologien, Frameworks, Methoden und Meinung von anderen eine Chance. Nicht alles was Du selbst entwickelst, ist das beste. Immer dran denken: Es gibt immer einen größeren Fisch ;-) Schau, wie es andere machen und lerne dazu.

Schlag niemand in die Fresse

Gib anderen eine Chance. Auch wenn Sie ihren Code nicht in Deiner Lieblingssprache schreiben, heißt das nicht das sie nichts drauf haben. Auch mit alten oder simplen Frameworks kann man pfiffigen Code schreiben.

Räum Dein Zimmer auf

Schreib Code, der funktioniert. Erwarte nicht, das das Qualitätsmanagement für Dich diese Arbeit erledigt. Teste Deinen Code, benutze dabei nicht nur die paar Standardwege, sondern versuche auch die verrücktesten Möglichkeiten auszudenken. (Sonst machen das Deine User für Dich, und dann gibts einen auf den Deckel ;-) Ich hab hier schon meine Lektionen erhalten…

Nimm nichts, was nicht Dir gehört

Achte die Lizensen. Nur so werden auch Deine eingehalten. Ausserdem ist es ziemlich uncool, sich mit fremden Federn zu schmücken… Die bösen Jungs kommen alle in die Microsoft-Hölle :-)

Sag immer schön Entschuldigung

Nutze Code-Reviews, um besseren Code zu schreiben. Es ist eine Tatsache, das mehrere Augen einfach mehr entdecken. Hör zu, wenn es Verbesserungsvorschläge hagelt! Code-Reviews sind eine prima Sache, werden aber leider viel zu selten durchgeführt.

Wasch Deine Hände vorm Essen

Versuch zu verstehen, was Du tust, bevor Du es tust. Sammle erstmal kleine Erfahrungen mit Bibliotheken, bevor Du sie final implementierst. Ausserdem: Wenn Du weißt, was Du tust, machts mehr Spass und das Ergebnis ist besser. Alles andere ist im Trüben fischen.

Warmer Kuchen und kalte Milch sind gut für Dich

Eine prima Umgebung zum Entwickeln zeichnen sich durch viele Faktoren aus: Ein guter Stuhl, eine ruhige Umgebung, ein gescheiter Rechner und gute Software. Projektmanager sollten Entwickler von Kunden abschirmen; Wenn Du bei einem Arbeitgeber keine gute Entwicklungsumgebung hast und er sie Dir nicht geben will, such Dir einen Arbeitgeber, der Dich besser behandelt.

Sei ausgeglichen - Singe und tanze, lerne und denke, zeichne und male, spiele und arbeite jeden Tag ein bisschen

Ich kann Andrew Wulf da nur zustimmen: Googlesarbeitsmethoden sind sehr förderlich. 20% Deiner Arbeitszeit bei Google kannst Du selbst bestimmen, was Du tust. Programmieren ist echt harte mentale Arbeit - Arbeitgeber sollten das mit ein bisschen Freizeit-Equipment belohnen: Ein gemeinsamer Essen- und Chilloutraum kühlt Dein Hirn schnell wieder runter.

Vermeide 80 Stunden Wochen. Die bringen nur Übermüdung und sind sehr ineffizient - wer entspannt 40 Stunden arbeitet kriegt mehr hin, als jemand der 80 Stunden durchkloppt.

Iss einmal am Tag was ordentliches

Mach Pausen zwischen dem Arbeiten, wenn es abends an der Zeit ist, lass die Maus in Ruhe und lass die Finger von der Tastatur. Die besten Ideen kommen mir zum Beispiel auf dem Klo, im Auto oder morgens nach dem Aufstehen. Nur ein erholter Körper ist gesund und kann dem entsprechend mental belastet werden.

Wenn Du rausgehst, achte auf den Verkehr, halte Hädchen und bleibt zusammen

Gesellschaft ist gut für die Seele (und Persönlichkeit ;-) Lies Blogs, schau Dir neue Frameworks und Programmiersprachen an, beteilige Dich an Diskussionen, verpasse keine neuen Trends. Immer nur vor sich hin zu programmieren kann bedeuten, schnell altmodisch zu arbeiten. Greife neue Ideen auf, aber jage nicht jeden neuen Zug, der durchfährt.

Hamster, Goldfische und weiße Mäuse sterben - wir ebenfalls

Ungepflegter Code wird schnell fad und abgestanden. Er stirbt. Manchmal muss man Dinge zweimal völlig neu entwickeln; kämpfe gegen schreckliche Code-Datenbanken und kauf lieber ein gutes gepflegtes Framework, als ein schlecht gepfelgtes selbst zu entwickeln.

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Nils Hitze meint dazu:

12. April 2007 um 15:17

Danke f

Patrick T. meint dazu:

16. April 2007 um 22:00

Ohhhhja, dem kann ich aber sowas von nur beipflichten. Gerade erst vor zwei Wochen hab ich des am eigenen Leib erfahren, wie es ist 60 Stunden in einer Woche zu Coden. NIE, NIENIENIE wieder! Dad hab ich auch meinem Scheff gesacht - f

RĂĽdiger meint dazu:

18. April 2007 um 22:00

cool…

Programmierbasics im Kindergarten meint dazu:

27. Juni 2007 um 10:44

[...] Thomas Böttiger hat mit Alles was ein guter Programmierer wissen muss, lernt er im Kindergarten eine wunderschöne Anleitung für Programmierer veröffentlicht. Naja, eigentlich ist [...]

PHP Blogger: Viel Freude und Ă„rger… - Ein PHP Blog auf deutsch meint dazu:

21. Dezember 2007 um 17:35

[...] Alles was ein guter Programmierer wissen muss, lernt er im Kindergarten [...]

Freak-und-Informatiker » ZusammengewĂĽrfeltes meint dazu:

2. Mai 2008 um 18:27

[...] PHP Content, aber durchaus auf für andere Sprachen anwendbar: Sexy programmieren & Alles was ein guter Programmierer wissen muss, lernt er im Kindergarten [...]

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