
Achtung, jetzt wirds sentimental. Ich werfe gerade einen Blick auf mein Bücherregal und was sticht mir ins Auge? Mein aller aller aller erstes Buch zum Thema Web von 1996.
Damals waren Mosaik und Netscape noch Institutionen. State of the art. Fantastisch finde ich, dass sich am HTML-Quellcode nichts wesentliches verändert hat. Gut, wir sind jetzt bei XHTML und haben CSS hinzugewonnen und Table-Layouts in die Tonne getreten. Aber im Body sieht es jetzt Dank XHML und CSS wieder so aus, wie es sich die Urväter von HTML vorgestellt haben.
Als kleinen Nostalgie-Kick habe ich zwei Screenshots von Webseiten abgescannt, die im Buch als leuchtende Beispiele abgedruckt waren (Liebe Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, verklagt mich deshalb nicht. Das Buch ist ja fast ein antikes Stück!) und geschaut, obs die Webseiten heute noch gibt. É voilà :

http://www.epicurious.com/Â - 1996 und 2007
Und:

http://www.artsantafe.com/Â - 1996 und 2007
Da sieht man mal wieder, was der Kunst Webseiten bedeuten: Nichts. Verachtet, verpönt und verkannt. Ich sage: was wir machen ist Kunst. Und wie man im Falle von Art Santa Fe sieht, ist die Moderne nicht unbedingt künstlerisch anspruchsvoller als - nun ja - Webseiten von 1996 ;-)


















