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Silverstripe: ein neues Open Source CMS

Silverstripe - PHP Magazin - CoverDurch einen Artikel im PHP Magazin bin ich auf ein (neues) Content Management System aufmerksam geworden: Silverstripe. Noch relativ unbekannt hat es letztes Jahr am Google Summer of Code (SOC 2007) teilgenommen: Einem “Stipendium” für herausragende Projekte. Gewinnen können die Teilnehmer eine dotierte Summe, wenn Sie sich an eine Timeline und entsprechende Milestones halten, die sie sich selbst setzen.

Silverstripe setzt auf einem eigenen Framework und konsequent auf das MVC Pattern. Für die übersichtliche Admin-Oberfläche gibt es unter anderem ein deutsches Language-Pack, das die Arbeit damit natürlich sehr erleichtert.

Dank eines schicken Installers ist es schnell auf dem Webserver installiert - Datenbank und CMS-Konfiguration werden über einen Installer Assistenten automatisch generiert. “Weniger ist mehr” ist bei diesem CMS Programm. Interessant ist, das es trotzdem gelungen ist, eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität in Bezug auf eigene Module und Oberflächen zu integrieren.

Wer einen gelungen Einstieg und Überblick über Silverstripe haben möchte, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf das aktuelle PHP Magazin werfen. Ein kleiner Workshop zeigt die Integration einer eigenen Produktpalette. Ein prima Idee, die praxisnah den Einsatz von Silverstripe aufzeigt.

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sebastian meint dazu:

24. April 2008 um 16:12

viel interessanter ist im 2. angehängten heft der artikel von stefan esser!

timi meint dazu:

24. April 2008 um 16:24

;) Stimmt der ist auch sehr gut. Und wo wir gerade dabei sind: Auch empfehlenswert ist der Artikel über Programmiermethoden.

Wie gesagt, insgesamt eine sehr gelungene Ausgabe!

Sebastian meint dazu:

25. April 2008 um 10:38

ich hab mir mal silverstripe runtergeladen. die administration ist lahm! und warum? weil sie 55 Javascript dateien und 22 stylesheets benötigt die zusammen fast 1 MB groß sind! das ist nicht modern das ist schlicht und ergreifend müll.

gut weiter, das backend includiert zwar wenig JS aber dafür 95 PHP dateien auf der hauptseite. die administration includiert nocheinmal 136 PHP dateien. ich weiß nicht wer das programmiert hat, aber es erinnert mich doch fatal an die szene aus Apollo 13 wo “ein eckiges schwein in ein rundes loch” passen musste (der co2 filter).

timi meint dazu:

5. Mai 2008 um 20:39

Wie schnell die Administration ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Du musst bedenken, das man natürlich Performance einbüsst, wenn man sein Projekt entsprechend objektorientiert aufbaut. Da werden oft eine Menge Dateien produziert.

Auf der anderen Seite zeigt es natürlich auch die Nachteile der Objektorientierung. Und, das man es eben noch besser machen kann. Der Autoload-Mechanismus ist sicherlich ein guter Ansatz.

Aber Sebastian, Du scheinst noch keinen Blick ins Typo3 Backend geworfen zu haben - da werden wesentlich mehr Files inkludiert, die oft nicht gebraucht werden. Bei anderen CM-Systemen siehts nicht besser aus.

Zu JS und CSS Files - die werden ohnehin vom Browser gecacht. Statische Files die nachgeladen werden, machen weder beim Browser noch beim Webserver performance-technisch den Bock fett…

Wie auch immer, trotzdem ein bemerkenswerter Ansatz für ein CMS.

Sebastian meint dazu:

8. Mai 2008 um 10:09

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Wie schnell die Administration ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Du musst bedenken, das man natürlich Performance einbüsst, wenn man sein Projekt entsprechend objektorientiert aufbaut. Da werden oft eine Menge Dateien produziert.

Auf der anderen Seite zeigt es natürlich auch die Nachteile der Objektorientierung. Und, das man es eben noch besser machen kann. Der Autoload-Mechanismus ist sicherlich ein guter Ansatz.
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nein mit sicherheit kein schlechter ansatz, doch ist das eindeutig zuviel, das kann man nicht schön reden.

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Aber Sebastian, Du scheinst noch keinen Blick ins Typo3 Backend geworfen zu haben - da werden wesentlich mehr Files inkludiert, die oft nicht gebraucht werden. Bei anderen CM-Systemen siehts nicht besser aus.
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nö typo3 hab ich noch nie betrachtet. das es andere CM system auch so machen ist aber keine entschuldigung sondern ein armutszeugnis.

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Zu JS und CSS Files - die werden ohnehin vom Browser gecacht. Statische Files die nachgeladen werden, machen weder beim Browser noch beim Webserver performance-technisch den Bock fett…
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ach in der administration für den webserver eh nicht. es geht aber darum, das 1 MB JS + CSS eben RAM frisst und den browser erheblich verlangsamen kann. zu sehen ist das eindeutig dadurch, das die administration LOKAL 3-4 sekunden zum laden braucht. 5 silverstripe tabs und der FF3 braucht 100 MB ram im gegensatz zu 5 heise tabs die 60MB brauchen. schön finde ich auch die komische AJAX implementierung z.b. in der seitenübersicht wo das laden des einzelnen teilstücks länger braucht als wenn mans “richtig” neu geladen hätte. oder “files & images” wo immer das silverstripe logo zu sehen ist - weil der AJAX content solange zum laden braucht. wenn das das web 2.0 ist, will ich das web 0.5 zurück….

timi meint dazu:

8. Mai 2008 um 10:42

Sebastian, du vergleichst Äpfel mit Birnen. Du kannst keine statische HTML-Seite von Heise die via Cache und Loadbalancer vorgehalten wird, mit einer dynamischen Admin-Oberfläche mit parallelen Ajax-Reloads vergleichen.

Wie schnell die Response vom Server ist, ist auch stark abhängig von Serverhardware und Softwaresetup. Wie gesagt da kann es 1000 Gründe geben. Übrigens: 40 MB Ram Unterschied sind heut zu Tage nicht mehr die Welt. Pro Tab sind sind 8 MB mehr - deshalb kriegt doch keiner einen Heulkrampf?

Die meisten gewachsenen CM Systeme befinden sich ohnehin zur Zeit im Umbruch, was Entwicklung und Software-Strategie angeht. Um ein leistungsstarkes, schnelles und erweiterbares CMS aufzustellen ist viel Knowhow und vor allem Zeit notwendig. Und Silverstripe befindet sich da gerade erst am Anfang.

Nur mal so nebenbei: Ich hab schon mit ziemlich vielen CM-Systemen gearbeitet und war an der Entwicklung von mehreren System beteiligt. Da kannst Du mir eine objektive Sichtweise schon abnehmen: Das System ist sauber aufgebaut, aber wie erwähnt sicherlich noch an der einen oder anderen Stelle verbesserungswürdig.

Sebastian meint dazu:

9. Mai 2008 um 12:59

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Sebastian, du vergleichst Äpfel mit Birnen. Du kannst keine statische HTML-Seite von Heise die via Cache und Loadbalancer vorgehalten wird, mit einer dynamischen Admin-Oberfläche mit parallelen Ajax-Reloads vergleichen.
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darum gehts nicht, sondern z.b. das linke menü in “site content”, warum muss ich da AJAX einsetzen um die seite zu wechseln? ein schöner netter link und gut ist, geht sogar schneller….

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Wie schnell die Response vom Server ist, ist auch stark abhängig von Serverhardware und Softwaresetup. Wie gesagt da kann es 1000 Gründe geben. Übrigens: 40 MB Ram Unterschied sind heut zu Tage nicht mehr die Welt. Pro Tab sind sind 8 MB mehr - deshalb kriegt doch keiner einen Heulkrampf?
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ich bin immer noch lokal……
doch wegen 40MB heule ich schon - weil das ganze eben nicht nur RAM braucht sondern wegen der menge auch zeit, wie gesagt seitenaufbauzeit LOKAL 3-4 sekunden und das ohne plugins (gut, das forum plugin ist drin, das braucht übrigens noch länger..) oder richtigen inhalt.

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Nur mal so nebenbei: Ich hab schon mit ziemlich vielen CM-Systemen gearbeitet und war an der Entwicklung von mehreren System beteiligt. Da kannst Du mir eine objektive Sichtweise schon abnehmen: Das System ist sauber aufgebaut, aber wie erwähnt sicherlich noch an der einen oder anderen Stelle verbesserungswürdig.
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mit sicherheit, sonst würde ich nicht wiederkommen. mein problem liegt einfach daran, das es hochgejubelt wird und keiner unter die fassade schaut und sich gefragt hat, warum das so langsam ist. das ist unnormal und sowas kannst du keinem normalen menschen anbieten, nicht einmal zum administrieren.

was an php dahinterliegt scheint - mit richtiger anleitung - logisch und verständlich zu sein. aber diess überladene admin konzept werde ich mir nicht antun….

Mathias meint dazu:

10. Juli 2008 um 20:25

Ich find den Ansatz wirklich gut. Habe vor ca. 2 Monaten mal die diversen Tutorials durchgesehen und das System hat Potential. Was mich aber beim Testen am meisten gestört hat, war die nicht vorhandene Unterstützung für Alias-Pfade (also so etwas wie /ueber_uns/team/max_mustermann). Ich denke, sowas sollte heutzutage Standard sein. Aber ich werd das System auf jeden Fall im Auge behalten.

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