PHP Blogger

Startseite Schreib mir ne Mail! RSS Abo Webnews

Blogparade: Mein Lieblingseditor

Simon hat mich geteasert, bei seiner Blogparade mitzumachen. Für Dinge wie Stöckchen und Paraden ist der PHP Blogger natürlich immer zu haben. Gerade jetzt in der für mich sehr schwierigen Zeit, der IPC: Ich sitze nämlich im Home-Office und schufte für verschiedene Projekte in der Deadlinephase, während ich eigentlich lieber viele schöne Dinge dazu lernen würde.

Naja. Also halte ich mich mit Berichten über die IPC und Paraden über Wasser. Was ja nichts schlechtes ist, denn zumindest bei der Parade von Simon kann man was gewinnen… Hoffentlich sind die Kriterien nicht zu hart, ich würde schon gern verlinkt werden, muss ja nicht ganz oben sein *zwinker*

Ich weiß, viele andere Blog-Betreiber und Autoren lesen bei diesem PHP Blog mit, vielleicht nimmt ja der ein oder andere diese Parade auf und schreibt seinen Senf zu diesem Thema… Denn nur eine lange Parade ist eine gute Parade.

Mein Lieblingseditor

Hm. Wie manche Stammleser vielleicht mitbekommen haben, habe ich vor etwa einem 3/4 Jahr die Plattform gewechselt: von Windows auf Mac. Zusätzlich arbeite ich viel mit der Shell. Deshalb habe ich genau genommen 3 Lieblingseditoren, die allerdings nicht meine IDE (Zend Studio) ersetzen, sondern viel mehr ergänzen.

Wofür verwende ich meinen Editor? Prinzipiell, wenn es schnell gehen muss: Zum Ändern einer Zeile wird schnell der Editor angeworfen, Text geändert und gesichert.

Ich brauche Texteditoren auch häufig zum transformieren und umbauen von Flatfiles. So mache ich schnell aus einer Text-Liste einige INSERT-Statements oder formatiere Datenstrukturen um. Schnell eben mal den Zeichensatz von ISO-8859-1 nach UTF-8 ändern, eine Menge Textstellen durch irgendwas anderes ersetzen, ach, mir fallen da 1000 Dinge ein, die ein Texteditor können muss.

Dabei stehe ich noch nicht mal auf Code-Folding oder Syntax-Highlighting. Das sind zwar auch nette Späßchen, aber wichtig ist mir die Text-Manipulation.

Mein Favorit für Windows ist der UltraEdit. Er hat mich lange Jahre begleitet und ist jeden Cent wert. Ich habe mir viele andere Editoren angeschaut, auch den PSpad von Simon, aber so richtig glücklich war ich eigentlich nur mit meinem UltraEdit. Ich bin quasi mit ihm aufgewachsen und er ist ein genialer Speedy, wenn es um riesige Flatfiles geht. Auch Transformationen beliebiger Art sind schnell erledigt. I love it.

Dann der Wechsel auf den Mac. Direkt am 2. Tag des Mac-Besitzens habe ich mir eine Lizenz für TextMate zugelegt. Und war erstmal entsetzt: Das Teil ist ja ultraspartanisch. Aber nach ein paar Video-Tutorials und viel ausprobieren habe ich geschnallt, wie mächtig dieser kleine schlanke Editor ist. Er ist perfekt in die Shell integriert - man kann schon fast sagen, es ist eine Mac-Oberfläche für die Shell. Und genau wie die Shell, kann dieses Teil echt alles. Einzige Knackpunkte: Bei großen Dateien kackt das Teil schnell ab, die müssen aber schon richtig fett sein und Tabs gibts nur in Projekten - das ist bei UltraEdit besser gelöst…

Noch ein Wort zu OS X: Seid Leopard wird das Mac OS als echtes Unix geführt und ist daher DAS System für Entwickler. Kein Ubuntu und kein Windows kann meinem OS X das Wasser reichen ;)

Und noch ein Wort zu anderen Texteditoren unter Mac: Ich habe mir echt alle angeschaut: Die Erdbeere, TextWrangler und was weiß ich. Der geilste ist und bleibt aber TextMate.

Wenn ich mit der Shell unterwegs bin, arbeite ich mit dem vi(m). Ein sehr spartanischer Editor, aber wer die vi-Sprache spricht, hat einen Partner fürs Leben gefunden, der auf nahezu jedem Rootserver zu finden ist ;) Andere Editoren, die vielleicht intuitiver zu bedienen sind, wie etwa der nano oder emacs, sind nicht unbedingt auf jedem System verfügbar und installiert (was oft ein Unterschied ist).

Die Zusammenfassung

Kurz und gut: Unter Windows UltraEdit, auf dem Mac TextMate auf der Konsole vi. Zum Entwickeln dann doch aber eine richtige IDE: Zend Studio.

Ähnliche Artikel:

  1. Klein, Schlank, Intype
  2. 1996: Mein erstes HTML Buch
  3. Online Editor für Sourcecode
  4. Photoshop-Thumbnails im Windows Explorer

alphager meint dazu:

28. Oktober 2008 um 18:50

Wirf mal einen Blick auf Notepad++, wenn du mal wieder nach Editoren suchst.

timi meint dazu:

28. Oktober 2008 um 18:55

Alles schon gesehen, aber an UltraEdit kommt der leider nicht ansatzweise ran…

Sicher eine Geschmacksfrage.

nastorseriessix meint dazu:

28. Oktober 2008 um 18:55

Für Mac gibt es noch einen kleinen tollen Editor, wobei ich nicht genau weiß wie gut der mit Shell zusammenarbeitet. Such mal nach SMULTRON per Suchmaschiene! ;)

Bin von TextMate zu der kleinen Erdbeere namens Smultron vor 1 Monat gewechselt. Denn TextMate zeriss mir immer die Kodierungen meiner Dateien.

timi meint dazu:

28. Oktober 2008 um 18:57

@Nastor: Wer lesen kann ist klar im Vorteil *zwinker* Die Erdbeere ist im Artikel schon verlinkt…

Danke, macromates - Kim Korte meint dazu:

28. Oktober 2008 um 19:56

[...] lässt, also nochmal etwas ausführlicher: Angeregt durch Simon’s Blogparade (via PHP Blogger) möchte ich euch heute meinen Lieblingseditor vorstellen. Vor über einem halben Jahr habe [...]

Simon meint dazu:

29. Oktober 2008 um 00:49

Danke für die Teilnahme an meiner Blogparade!
Dein Artikel ist sehr interessant und ich denke auch sehr hilfreich für den ein oder anderen Suchenden ;)

MfG
Simon

Thomas Kunze meint dazu:

29. Oktober 2008 um 08:23

Ich benutze unter Win auch gerne den UltraEdit. Der ist echt jeden Cent wert.
Unter der Shell nehme ich meist den Joe. Den mag ich sehr.

Schade finde ich das es TextMate nicht für Win gibt. Aber wenn du schreibst, das
der eine Art Shell Erweiterung ist, ist mir jetzt auch klar warum.

Gruß,
Thomas

timi meint dazu:

29. Oktober 2008 um 08:33

@Thomas:

Ein paar Jungs bauen eine Art TextMate für Windows: “Intype” (http://intype.info/home/index.php) mit teilweise sehr pfiffigen Features… Ist allerdings nicht final. Mehr Infos zu Intype, findest Du hier im Blog, einfach mal die Suchfunktion anwerfen…

Schon längst final ist der “e”-Texteditor für Windows (http://www.e-texteditor.com), der kommt sehr nah an TextMate ran und bietet über Cygwin (http://cygwin.com/) sogar eine Shell-Unterstützung mit Linux-Tools für Windows. Solltest mal reinschauen…

Frank meint dazu:

29. Oktober 2008 um 10:57

sehe ich auch so, UltraEdit ist schlank, funktionstüchtig, läuft ohne install und läßt sich sehr schön erweitern.

Bernd meint dazu:

30. Oktober 2008 um 11:49

Also ich hab mal Ultra-Edit benutzt und kann sagen das er ohne Zweifel auch gut ist. Aber irgendwann bin ich auf Rapid PHP gestossen und war von Anfang an begeistert. Hab das Ding nun 2 Jahre und bin noch immer begeistert. Niemals Probleme gehabt und es lässt sich perfekt damit arbeiten. Also ich kann ihn nur empfehlen, zumindest mal anschaun ist auf alle Fälle ein guter Tip.

Mein Editor - mein Werkzeug meint dazu:

4. November 2008 um 13:01

[...] nutzt HTMLPad - Mendener, nutzt Notepad - keinen Editor nutzen auch manche - der phpblogger nutzt Ultraedit - sieht auch nett aus der Editor … um nur ein paar der Teilnehmer zu [...]

Otaku meint dazu:

16. Dezember 2008 um 10:56

In der Auflistung fehlt meiner Meinung nach noch ScITE. Ein sehr schneller und schlanker, aber trotzdem auch mächtiger Editor.

http://www.scintilla.org/SciTE.html

Sebastian meint dazu:

4. August 2010 um 21:14

Der Artikel wird zwar jezt bald 2 Jahre alt und der Blog hier ist auch irgendwie inaktiv, aber wo ich nun mal über den Artikel drüber gestolpert bin muss ich der vollständigkeit halber nochmal korrigieren:

Der vim ist definitiv nicht spartanisch. Wen man eingearbeitet ist, ist er mächtiger wie jede IDE. Die Texttransformationen sind der Hammer, man kann direkt alle Konsolentools integriert ausführen, man kann das Fenster teilen und paralell in verschiedenen Datein arbeiten die alle angezeigt werden, es gibt Syntaxhighlighting, Code Completion, Folding, man kann Projekte anlegen, …

Natürlich braucht das ein oder andere ein Plugin, aber darauf ist der vim ja ausgelegt und soll im Gegensatz zu emacs auf weitere Programme setzten anstatt alles selbst zu integrieren.

Just my 2 cents ;-)

RSS für Kommentare zu diesem Artikel · TrackBack URI

Schreib Deine Meinung