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Archiv für Dezember 2008

Mac OS X Drucker Spool löschen

Einen kleinen PHP-Fremdgänger hab’ ich noch kurz vor dem Jahresende für Euch. Es geht mal wieder um die Shell von Mac OS X.

Ich hatte das Problem, das ich zwei Druckjobs hatte, die irgendwie hängen geblieben sind. Löschbar waren Sie über den Druckerdialog auch nicht - auch wenn der Drucker angehalten oder ausgeschaltet war, hat das OS X Frontend gestreikt. Hier hilft uns mal wieder die Unix Kompatibilität weiter: Bei dem aktuellen Mac OS ist CUPS im Einsatz.

CUPS - das Common Unix Printing System - ist ein freies Drucksystem, an dem sich Apple gleich mal die Rechte gesichert hat. Wie dem auch sei, den Drucker-Spool des betreffenden Servers (oder Macs, je nach dem wie man’s sieht) kann man auch schick über die Komandozeile steuern und abfragen:

macbook:~ meinuser$ lpstat

Drucker_Name-1234 meinuser   123   Mi 12 Nov 15:08:56 2008
Drucker_Name-1235 meinuser   123   Mi 12 Nov 16:38:10 2008

Mit lpstat bekommt man eine prima Übersicht, über noch nicht abgeschlossene Aufträge. Drucker_Namer-1234 ist die Druck-ID, die brauchen wir gleich:

macbook:~ meinuser$ lprm

lprm ohne Parameter löscht direkt und ohne Rückfrage den letzten Druck-Job. bleibt also:

macbook:~ meinuser$ lpstat

Drucker_Name-1234 meinuser   123   Mi 12 Nov 15:08:56 2008

Und den kriegen wir mit dem folgenden Befehl gezielt gelöscht:

macbook:~ meinuser$ lprm Drucker_Name-1234

Die OS X View aktualisiert sich automatisch. Und schon ist man ein paar Druckerleichen mehr los…


Konsolenstickerei - Login Welcome Message

Jaja, es weihnachtet sehr. Und deshalb beglücke ich Euch auch kurz vor Weihnachten noch mit etwas schönem Nerd-Schwachsinn ;) Ihr dachtet wohl schon, ihr kommt drum rum? *lach*

Was ist schöner als Handarbeit!? Ein bisschen stricken, ein bisschen häkeln (Oh weh, ich befürchte, dieser Artikel wird wieder ein paar sehr merkwürdige Suchanfragen in die Statistik zaubern), ein bisschen sticken und ein klitzekleines bisschen konsolencoden. Die ohnehin einzig wahre Handarbeit.

Ich selbst habe inzwischen eine nahezu überirdische Beziehung zu meinem Rootserver aufgebaut und deshalb schon länger meine Login-Welcome-Message customized.

Anfang des Jahres bin ich auf meinen inzwischen sehr geliebten Mac umgezogen. Ok, kein Wort über die Vorteile und warum Windows vielleicht scheisse ist. Versprochen. Auf jeden Fall ist Mac OS X seit Leopard ja bekanntermaßen ein Betriebssystem, das die ehrenwerte Bezeichnung “Unix” tragen darf.

Eine der Dinge, die ich an OS X schätze, ist die Integration einer echten Shell. Meinen Terminal habe ich jeden Tag auf und da dachte ich, ein wenig Nerd-Schmuck wäre nicht schlecht.

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PHPUnit - Wo soll man anfangen

Nachdem es ja in meinem letzten Beitrag doch zahlreiche gute Beiträge in den Kommentaren gab und mich das Thema nicht losgelassen hat, will ich mal versuchen meine Erkenntnisse zusammenzufassen und eine neue Diskussion anzustoßen. Ich denke, dass ich meinen Prozess während ich mich mit Unit-Testing weiter auseinandersetze in einigen Beiträgen festhalten werden. Deshalb jetzt die ersten Gedanken zum Thema, bevor ich noch einen Test geschrieben habe.

Bisher war es für mich immer schwer das Konzept von Unit-Tests zu verstehen, weil ich das Gefühl habe, dass ich die Konzepte, die einem nahe gelegt werden nicht auf meinen bestehenden Code übertragen kann. Dazu ist zu sagen, dass man zuerst liest, dass es sowieso sehr schwer ist Tests nachträglich für bestehenden Code zu bauen, aber das sollte mich jetzt nicht davon abhalten es zu probieren, oder?

Unit-Tests sind dafür da Einheiten des Codes zu testen. Eben die Units oder Methoden oder Funktionen oder auch ganze Klassen, aber dann ebenfalls auf Methoden-Ebene. Ein Unit-Test soll sicherstellen, dass eine Methode mit gegebenen Parametern auch das entsprechende Verhalten zeigt. Und ist dann besonders nützlich, wenn man den Code oft verändert oder eben viele Leute an dem Code arbeiten.

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Silben trennen mit PHP

Wisst ihr, warum ich diesen Blog liebe? Es ist eine hervorragende Sache, dazuzulernen. Ich schaue mich immer genau um. In den Kommentaren, in der Webstatistik, sogar auf die interne Blogsuche habe ich immer ein Auge. Wenn Leser die interne Blogsuche bemühen, ist das in der Regel ein Zeichen, das etwas nicht stimmt… Oder sie suchen eben etwas aussergewöhnliches.

Diese Woche hat jemand nach Silbentrennung gesucht. Ein echt schwieriges Thema. Vor ein paar Jahren hat mich genau dieses Thema nicht losgelassen und ich habe mich richtig reingekniet, einen guten Silbentrenner zu bauen. Der Code, der dabei rausgekommen ist, war leider nicht der übersichtlichste (keine Kommentare, keine Erläuterungen, dafür aber viele Schleifen und Bedingungen und viiiiiel zu kurze Variablennamen.

Jetzt habe ich mich nochmal hingesetzt, Duden, Wikipedia und Deutsch-Howtos gelesen und einen kompletten Rewrite des Silbentrenners begonnen. Ich möchte Euch mein Zwischenergebnis hier vorstellen - es ist sicherlich nicht komplett und hat einige Macken, aber prinzipiell funktionierts (dazu mehr weiter unten).

Wie gesagt, Silbentrennen hört sich einfach an. Wer halbwegs früher in der Schule aufgepasst hat, schaut sich ein Wort kurz an und kann so ziemlich sofort die Silben bestimmen. Damit ist der Mensch einem Automatismus weit voraus… So, und los gehts:

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Nozember, oder der 13. Monat

Jawohl, heute ist es amtlich: der letzte Monat des Jahres hat begonnen. Zeit für alle Hektiker, sich wohl zu fühlen: Es beginnt der allgemeine Run auf die Kaufhäuser, Weihnachtsmärkte und Innenstädte. Die Menschen fokusieren sich so sehr darauf, entspannt zu sein, dass sie es vor lauter Hektik vergessen.

Leider betrifft der Weihnachtsstress nicht nur den privaten Bereich. Alles andere als Relaxen ist auch im Büro angesagt: Irgendwie denken alle Kunden beim Jahresende ans Ende der Welt und nicht nur an einen einfachen Jahreswechsel. Plötzlich werden aus allen Schubladen, E-Mail-Postfächern und gelben klebenden Zetteln Projektchen gezaubert, die noch schnell bis Jahresende abgeschlossen sein müssen…

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