Ich habe ja einiges aufzuholen und deshalb möchte sich so nach und nach meine gesammelten Linktipps mit Euch teilen. Die Links sind zwar schon ein paar Tage alt, aber es ist nie zu spät zum posten derselben. Die Gültigkeit bleibt wohl erhalten.
Fangen wir mal an - mit dem Thema Performance. Ein alter Hut sozusagen. Aber welche Applikation benötigt nicht mal den einen oder andren Performance-Boost? Die alten Hasen unter Euch freuen sich bestimmt über eine kleine Auffrischung mit Hilfe der Tipps, PHP-Anfänger wahrscheinlich allein über die Existenz derselben.
Über die Zend Developer Zone (engl.) bin ich auf den Beitrag von Stas Malyshev aufmerksam geworden. Bei seinem Beitrag mit dem schicken Titel “more on PHP performance” versucht er in einer Art Übersicht aufzuzeigen, worauf man achten kann bzw. sollte, wenn man seiner Applikation etwas Gutes in Form von Performance tun möchte. Wirklich ausführlich ist das natürlich nicht, dafür spricht er vielfältige Themen an.
Ich möchte Euch vor allem auf folgende Dinge aufmerksam machen:
- Arbeitet mit Caches. Alles was sich nicht ständig verändert, will gecacht werden. Es schreit förmlich nach Caching! Erweitert Eure Caches durch sinnvolle Aktualisierungs-Routinen. Ein gecachtes Objekt ändert sich? Dann sollte der Controller oder der Applikationsteil, der die Änderung veranlasst, auch den Cache aktualisieren oder neu berechnen lassen.
- Optimiert Eure Datenhaltung und vor allem den Zugriff darauf. Versucht, nicht nur alles in 1000 Objekte zu kapseln, sondern Zugriffsmethoden logisch zu gruppieren. Dann benötigt ihr weniger Instanzen von Zugriffsobjekten. Werden immer wieder die selben Daten abgefragt? Auch dann kann man die Zugriffsroutinen mit Caches ausstatten. Vom billigen Query-Caching bis hin zu ganzen Cache-Tabellen kann alles mögliche Sinn machen.
- Sortiert PHP-Extensions aus. Gerade auf Produktivmaschinen, die nicht mehr als 1, 2 Projekte hosten, werden oft nicht alle Extensions benötigt. Deaktiviert alles, was ihr nicht braucht.
- Reduziert die Dateisystemaufrufe. Das kann vor allem bei virtualisierten Maschinen einen extremen Performance-Schub bringen… Wenn ihr bestimmte Daten oft braucht, solltet ihr mal über den Einsatz von memcached nachdenken. Memcached speichert Daten direkt im Arbeitsspeicher - schneller geht’s oft nicht.
Der zweite Part ist die Produktivität. Kann man immer verbessern. Das ist schön und vor allem schön vielseitig. Mit 2 Monitoren arbeitet man oft richtig schön produktiv. Aber vor allem, wenn man sich auf das konzentrieren kann, was man gerade tut. Ordnung auf dem Schreibtisch kann da Wunder wirken. Mein Schreibtisch quillt gerade wieder über vor Kabelsalat von Lade- und USB-Geräten. Unterm Schreibtisch häufen sich auch wieder die Ansammlungen von Kabelstrecken. Aber was könnte man dagegen tun?
Ein Besuch bei Bluelounge gibt Aufschluss: Neben einem sündhaft teuren Tisch gibts dort massenweise Produkte gegen Kabelsalat. Ich muss zugeben, ich war fasziniert von den Bluelounge-Produkten und habe gleich mal eingekauft:
- Cable-Drop Halter. Damit fallen keine Kabel mehr von der Tischkaten. Die Ohrstöpsel schnell mal am Monitor eingehängt? Kein Problem. Leitungen unterm Tisch verlegen? Hält.
- Eine Cable-Box. Steckdosenleisten sind Pfui! die Dinger sehen hässlich aus und mit Ordnung hat das Steckerdurcheinander meist nix zu tun. Also ab damit in die Cable-Box!
- The Sanctuary: Der heilige Platz für Gadgets. Ein Multiladegerät als Ablage-Platte getarnt. Enthalten sind für die gängigsten Handy- und Gadget-Adapterkabel. Damit landen alle Gadgets übersichtlich an einem Platz und werden gleichzeitig ohne große Kabelaction aufgeladen.
Guckt Euch auf den Bluelounge-Seiten mal in aller Ruhe um. Da gibts auch vorher-nachher-Bildchen zu bestaunen, damit man gleich sieht, was man sich Gutes tut.
Jetzt muss ich mir nur noch was gegen den Blätterwust einfallen lassen, der meinen Schreibtisch bedeckt. Ablagefächer sind doch viel zu offensichtlich.
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